Von Karlskrona bin ich dann bei gutem Wind zur Insel Hanö gesegelt. Diese Insel hat der ganzen großen Bucht, fast schon ein Seegebiet, den Namen gegeben hat. Sie ist ein aus dem Wasser ragender Berg mit einem Leuchtturm oben drauf. Leider war es wetterbedingt nicht gut möglich auf den vorhandenen Wegen ein wenig zu wandern. Am nächsten Tag war es so neblig, daß ich vor der Abfahrt lieber etwas gewartet habe. Die Tour dann nach Simrishamn habe ich dann mangels Wind überwiegend motort. Am nächsten Tag war das Wetter wieder schön und ich konnte die ganze Strecke bis Ystad segeln, was auch bei auffrischenden Südwind mit Kreuzschlägen verbunden war. Schade, daß ich an Kåseberga vorbei gesegelt bin, dort gibt es eine große Wikinger-Steinsetzung hoch oben am Ufer. Aber als ich dort vorbei kam, hatte ich einen verlockend bequemen Anlieger und guten Wind. So habe ich wieder ein Ziel für das nächste Mal.

In Ystad sitze ich nun schon den 5. Tag. Der dauernde SW oder W-Wind animierte nur wenige Segler von hier nach Westen auszulaufen. Aber morgen soll es auf Südost drehen, dann werde ich wohl nach Gislövsläge nahe Trelleborg segeln. Hoffentlich flaut es über Nacht noch weiter ab, damit sich auf das Wasser etwas beruhigt.




Hanö
Weit weg sollte man seinen Heckanker nicht legen, sonst kommt man in die Stahlseile an denen die gegenüber liegenden Fischer sich von der Pier freihalten, wenns denn ungemütlich wird.



Ystad, am Marktplatz
Man hat sich sehr viel Mühe gegeben mit der abendlichen Beleuchtung



Ystad, beim Schiffsausrüster






Ystad
Hier streichen die Bewohner die Hauswand und das Straßenschild nach der Farbe ihrer Lieblingsblumen... oder war es umgekehrt?



Diskussion mit Winfried über das Wetter...
...denn wir wollen endlich weiter. Foto von Pilgrims Website.



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